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Behandlung schwerer Formen der

Neurodermitis

Der Alltag von Patienten mit schweren Formen der Neurodermitis ist bestimmt durch häufig wiederkehrende Krankheitsschübe mit oft unerträglichem Juckreiz und schmerzenden Hautläsionen. Da Neurodermitis eine sehr komplexe Erkrankung ist, deren Ursachen bislang nicht vollständig entschlüsselt werden konnten, gibt es nach wie vor keine hundertprozentige Möglichkeit der Heilung. Die Therapie muss sich auf eine Linderung der Symptome beschränken. Bei schwerer Neurodermitis reichen äußerliche Behandlungen oftmals nicht aus. Dann werden Medikamente verabreicht, die systemisch, d. h. innerlich wirken. Diese Medikamente beeinflussen das Immunsystem und können dadurch den Entzündungsprozess abschwächen. Je gezielter man dabei in den Krankheitsmechanismus eingreifen kann, um so besser. Daher setzt man große Hoffnungen in die Entwicklung neuer, spezifisch wirkender Medikamente.

Dank wissenschaftlicher Fortschritte hat man inzwischen gute Kenntnisse darüber, welche Immunzellen an der Entstehung von Neurodermitis beteiligt sind und wie sie interagieren. Auf den folgenden Seiten wird allgemeinverständlich der Ablauf der Entzündungsreaktion bei Neurodermitis beschrieben und erklärt, welche Angriffspunkte sich daraus für die systemische Behandlung ergeben. Ein erstes spezifisch wirkendes Medikament ist seit Ende 2017 für die Behandlung schwerer Formen der Neurodermitis zugelassen. Weitere werden in den nächsten Jahren folgen.

Mit dieser Webseite und unserer neuen Broschüre möchten wir dazu beitragen, dass Sie die Hintergründe der Erkrankung Neurodermitis besser verstehen und dass betroffene Patienten nachvollziehen können, welches Therapiekonzept ihr Hautarzt zur Behandlung schwerer Formen der Erkrankung einsetzen wird.

 

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Aktuelle Pressemeldung

Ekzemschübe und Juckreiz zermürben

Schwere Neurodermitis  – Depressionen – Ängste

Bonn, 15.10.18 Ständiger Juckreiz, schlechter Schlaf und das Gefühl, dass nichts richtig hilft – Patienten mit Neurodermitis sind nicht nur körperlich, sondern auch seelisch stark belastet. Studien zufolge sind psychische Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen vor allem bei Patienten mit schwerer Neurodermitis überdurchschnittlich häufig. Innovative Therapieansätze, eine gute Schulung und Unterstützung aus dem Umfeld können helfen. Die Deutsche Haut- und Allergiehilfe informiert mit einer Broschüre speziell zur schweren Neurodermitis.

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